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Digitale Prüfprotokolle
für wiederkehrende Prüfungen und Inspektionen

Für Prüfer, Sachkundige und Inspektionsstellen: einheitliche Checklisten, erfasste Messwerte, Mängel mit Foto und ein fertiger Prüfbericht, der versendet ist, bevor Sie zum nächsten Objekt fahren.

Eine Prüfung ist so viel wert wie die Dokumentation, die sie hinterlässt

Prüfarbeit besteht nicht nur darin, Mängel zu finden. Es muss belegbar sein, dass die gültige Version der Checkliste verwendet wurde, dass Messwerte korrekt erfasst sind und dass Mängel weiterverfolgt wurden.

Unterbrochene Kette von Messwert bis Behebung

Ein Mangel wird vor Ort notiert, die Nachverfolgung läuft per Mail. Monate später ist nicht mehr erkennbar, ob die Maßnahme tatsächlich umgesetzt wurde.

Manuelle Übertragung von Messwerten

Werte werden auf Papier notiert und abends abgetippt. Jede Übertragung ist eine Fehlerquelle in einem Dokument, das einer Prüfung standhalten muss.

Unklare Unterschriftenkette

Wer hat den Mangel gesehen, wer den Bericht freigegeben, wann wurde er übergeben? Ohne feste Reihenfolge bleibt die Antwort eine Vermutung.

Versionierung der Prüfchecklisten

Ändert sich eine Anforderung, müssen alle Prüfer die neue Liste nutzen. Kursieren Tabellen, arbeitet die Hälfte weiter mit der alten Fassung.

Einheitliche Prüfungen – unabhängig davon, wer sie durchführt

KOWRK gibt Ihnen eine Vorlage je Prüfart, sodass alle nach denselben Punkten arbeiten und jeder Bericht für den Kunden gleich aussieht.

Messwerte als eigene Felder

Erfassen Sie Messungen in einer Messwerttabelle mit Vorher-/Nachher-Werten, Einheiten und eigenen Spalten statt im Freitext.

Mängel, die nicht verloren gehen

Markieren Sie einen Punkt als Mangel, ergänzen Sie Foto und Beschreibung und behalten Sie den Handlungsbedarf im Bericht selbst im Blick.

Eine gültige Version der Checkliste

Die Vorlage wird zentral gepflegt, alle Prüfer erhalten die aktuelle Fassung beim nächsten Auftrag.

Unterschrift von Kunde und Prüfer

Der Bericht kann vor Ort unterschrieben werden, sodass Beteiligte und Zeitpunkt der Abnahme dokumentiert sind.

Prüfbericht im eigenen Erscheinungsbild

Das PDF entsteht automatisch mit Logo, Messwerten, Bildern und Mängeln in einer festen Struktur, die der Kunde wiedererkennt.

Durchsuchbare Historie je Anlage

Die Prüfung des Vorjahres ist in Sekunden gefunden, wenn Messwerte verglichen oder frühere Mängel kontrolliert werden.

Vom Vor-Ort-Termin zum übergebenen Bericht in drei Schritten

Keine Nacharbeit im Büro. Der Bericht ist fertig, wenn die Prüfung es ist.

1

Prüfvorlage anlegen

Übertragen Sie Prüfpunkte, Messwerttabellen und Anforderungen einmalig in eine feste Vorlage.

2

Prüfung vor Ort durchführen

Ergebnisse, Messwerte, Mängel und Fotos werden direkt an der Anlage erfasst.

3

Übergeben und archivieren

Der Bericht geht an den Kunden und bleibt mit Datum, Prüfer und vollständiger Historie gespeichert.

Typischer Inhalt eines Prüfberichts
Identifikation von Anlage, Standort und Prüfart
Verwendete Checkliste und Version
Messwerte mit Einheiten und Grenzwerten
Festgestellte Mängel mit Fotodokumentation
Empfohlene Maßnahmen
Datum, Prüfer und Unterschrift

Was ist eine wiederkehrende Prüfung?

Eine wiederkehrende Prüfung ist die in festen Abständen durchzuführende Kontrolle einer Anlage, eines Arbeitsmittels oder eines Gebäudeteils. Ziel ist es, Mängel zu erkennen, bevor sie gefährlich oder teuer werden. Abgeschlossen ist die Prüfung erst mit der Dokumentation – ohne Protokoll gibt es faktisch keinen Nachweis.

Geprüft wird sowohl durch eigene befähigte Personen als auch durch unabhängige Prüfstellen. Unabhängig davon gelten dieselben Dokumentationsanforderungen: was geprüft wurde, auf welcher Grundlage, was gemessen wurde, was festgestellt wurde und was zu tun ist.

Nachvollziehbarkeit – die gemeinsame Anforderung aller Regelwerke

Ob Sie nach ISO 9001 arbeiten, eine Akkreditierung nach DIN EN ISO/IEC 17020 anstreben oder Prüfpflichten aus BetrSichV und DGUV Vorschrift 3 erfüllen – das Prinzip ist identisch: Aufzeichnungen müssen rückverfolgbar sein. Begutachter achten üblicherweise auf:

  • Eine gelenkte, gültige Fassung der Prüfcheckliste
  • Identifizierbare und kalibrierte Prüfmittel
  • Messergebnisse mit Datum und Namen des Prüfers
  • Einheitlich beschriebene und bewertete Mängel
  • Nachverfolgte und abgeschlossene Korrekturmaßnahmen
  • Aufbewahrte und auffindbare Prüfberichte

Die Akkreditierung nach ISO/IEC 17020 stellt zusätzlich Anforderungen an Unabhängigkeit und Kompetenz der Organisation, die keine Software erfüllen kann. Was die Software leistet, ist die einheitliche Erfassung und die lückenlose Historie, auf die sich die Begutachtung stützt.

Begriffe aus der Prüfpraxis

Die Terminologie unterscheidet sich je nach Branche, die Kernbegriffe bleiben gleich:

  • Abweichung – ein Zustand, der die geforderte Vorgabe nicht erfüllt
  • Korrekturmaßnahme – die Maßnahme, die die Ursache der Abweichung beseitigt
  • Messprotokoll – Erfassung von Messwerten mit Prüfmittel, Einheit und Ergebnis
  • Prüfsachverständiger – fachlich qualifizierte Person für bestimmte Prüfungen
  • Prüffrist – der Zeitraum, nach dem eine Prüfung erneut fällig wird
  • Rückverfolgbarkeit – die Möglichkeit, eine Aufzeichnung auf Quelle, Prüfmittel und Person zurückzuführen

So digitalisieren Sie Prüfungen, ohne die Kontrolle zu verlieren

Wählen Sie die Prüfart, die Sie am häufigsten durchführen, und bilden Sie sie als Vorlage mit genau den Punkten und Messwerttabellen ab, die Sie heute nutzen. Zwei Wochen parallel zum Papier laufen lassen, Ergebnisse vergleichen, dann vollständig umstellen.

Ist die erste Vorlage intern freigegeben, folgen die übrigen derselben Struktur. Der Nebeneffekt: Berichte werden über alle Prüfer hinweg einheitlich – und genau die Uneinheitlichkeit fällt Kunden und Begutachtern zuerst auf.

Häufige Fragen zu Prüfung und Dokumentation

Ist eine digitale Unterschrift im Prüfprotokoll rechtsgültig?
Elektronische Signaturen sind in der EU über eIDAS geregelt und können Rechtswirkung entfalten. Welche Signaturstufe nötig ist, hängt vom Vertrag und vom Verwendungszweck ab – prüfen Sie Ihre eigenen Vorgaben.
Wie lange müssen Prüfprotokolle aufbewahrt werden?
Das hängt von Anlage und Vorschrift ab, mindestens jedoch bis zur nächsten wiederkehrenden Prüfung, häufig deutlich länger. Legen Sie intern eine feste Frist fest.
Kann eine App in einer akkreditierten Inspektionsstelle genutzt werden?
Ja, sofern gelenkte Checklistenversionen, eindeutige Zuordnung von Prüfer und Zeitpunkt sowie eine nicht nachträglich veränderbare Historie gewährleistet sind. Akkreditiert wird die Organisation, nicht das Werkzeug.
Lassen sich Messwerte statt nur Häkchen erfassen?
Ja. Messwerttabellen unterstützen eigene Spalten, Einheiten sowie Vorher-/Nachher-Werte, sodass zahlenbasierte Prüfungen nicht in ein Ja/Nein-Feld gezwängt werden.
Wie verfolgen wir Mängel nach?
Mängel werden mit Foto und Beschreibung im Bericht erfasst und bleiben in der Historie der Anlage, sodass bei der nächsten Prüfung sichtbar ist, was zuvor festgestellt wurde.

Einheitliche Prüfungen ab dem ersten Termin

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